Erlaubnis nach §11 Tierschutzgesetz erteilt

Hund aus dem Ausland/Straßenhund und seine Bedürfnisse

 

 

Liebe neue Familie,

 

vielen Dank, das Ihr mich aufgenommen habt und mir auch so ein gutes neues zu Hause gebt.

 

Für mich ist das leider alles nicht so einfach, da ich im Ausland auf der Straße groß geworden bin und die Menschen dort auch nicht immer sehr nett zu mir waren.

 

Auf der Straße habe ich mich selbst versorgt – also ich habe alles gefressen, was ich so finden konnte. Das Futter, das Ihr mir hinstellt ist bestimmt lecker, aber daran muss ich mich erst gewöhnen.

 

Ich bin nicht undankbar, aber wenn Ihr Euch schnell bewegt oder auch laut werdet, erinnert mich das an eine nicht so glückliche Zeit mit Menschen. Bitte, bitte habt ganz viel Geduld mit mir, ich komme bestimmt bald freiwillig aus meinem Versteck und lasse mich auch streicheln. Aber im Moment hab ich einfach große Angst und benötige meinen selbst gewählten Rückzugsort als Sicherheit. Im Ausland habe ich mich einfach unter irgendwelchen Hecken versteckt.

 

Bitte redet auch nicht in einer Sprache auf mich ein, die ich nicht verstehe. Auf der Straße hat niemand etwas von mir gewollt - außer meine Kumpels. Daher weiß ich nicht, was ihr meint, wenn Ihr so komischen Sachen, wie SITZ oder PLATZ sagt. Helft mir dabei es zu verstehen, dann werde ich bald wissen, was Ihr wollt.

 

Falls Ihr Euch mit mir nicht sicher seid, dann fragt doch jemanden der weiß, wie er mt mir „reden“ muss. Ich weiß, das ich jetzt viel Verständnis von Euch verlange. Erst gebt Ihr mir die Chance auf ein neues Leben und dann fresse ich nicht, komme Euch nicht all zu nahe, verstehe Euch nicht und dann erwarte ich auch noch, das Ihr meine Sprache sprecht – ja, ein bisschen viel auf Einmal.

 

Aber ich glaube mit ein bisschen Hilfe, werden wir ein ganz tolles Team!!

 

DANKE für Eure Mühe, Zeit und Geduld – ach ja und für die Liebe!!

 

Euer Familienhund – Wuff“

 

 

 

Warum habe ich diesen „Brief“ auf die Homepage gestellt??

 

Ich möchte gerne, das Sie oder ganz generell Jeder ein bisschen mehr Verständnis für sein Tier hat. Ein Tier oder speziell ein Hund kann unsere Sprache nicht lernen. Darum müssen wir als Halter seine Sprache lernen, um dem Hund dann in seiner Sprache Dinge begreiflich zu machen, die uns wichtig sind. Ein Hund kann Befehle lernen und aus unserer Mimik, Gestik und Stimme lesen. Aber das erfordert Verständnis, Einfühlungsvermögen und Arbeit an sich selbst und Ihrem Liebling und damit auch Zeit. Ein Hund kann nichts mit lauten Befehlen oder auch ganzen Sätzen anfangen.

 

Gerne lerne ich mit Ihnen und bei Ihnen, Ihren Hund kennen und zeige Ihnen und Ihrer ganzen Familie die optimale Kommunikation für „Ihr Rudel“!!

 

 

 

Christine Siebenhandl

info@ihrfamilienhund.de

0171/7826069

Partner

http://www.tierarzt-ulm.de/


http://www.tarogermany.de