Mi

21

Okt

2015

Diabetikerwarnhunde=Lebensretter

Diabetes und Diabetikerwarnhunde

 Am Besten fange ich mal von vorne an. Was ist Diabetes? Diabetes mellitus oder Zuckerkrankheit teilt man seit 1997 in zwei Typen ein. Typ 1 ist absoluter Insulinmangel, d.h. der Körper zerstört die körpereigenen Zellen, die Insulin produzieren. Typ 2 ist relativer Insulinmangel, d.h. Insulin ist zwar vorhanden kann aber nicht richtig wirken. Schlecht eingestellte Diabetes führt zu erhöhtem oder zu niedrigem Zuckerspiegel. Das diabetische Koma ist die schwerste Stoffwechselerkrankung, diese ist lebensbedrohlich und führt zu einer Übersäuerung des Blutes. Dies kann man am Acetongeruch im Atem feststellen. Jetzt kommen wir zu den Hunden-diese können dies Entgleisung riechen und zwar schon bevor der Mensch diese selbst merken würde. Der Hund nimmt den veränderten Körper-und Mundgeruch, das leichte Muskelzittern und auch kleinste Verhaltenveränderungen wahr.
Was ich unfassbar toll finde, ist die Tatsache, das der normale Blutzuckerwert eines gesunden Menschen bei 80-120mg/dz liegt, ein Diabetiker erst bei ca. 30mg/dz in der Nacht aufwacht, aber die Warnhunde den Menschen schon bei spätestens 70mg/dz wecken. Das sieht man wieder wie sensibel Hunde ihrer Umwelt gegenüber sind!!

Wie reagieren Hunde

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Di

29

Sep

2015

Mag und verträgt Dein Hund Milchprodukte?

Über Mögen brauchen wir wohl nicht sprechen, denn die meisten Hunde lieben Milchprodukte. Meine kleine Lima ist ganz heiß auf Käse aller Art und Quark-Hüttenkäse ist nicht ihr Lieblingsprodukt, das hat sie wohl von mir🙈😊

Die Frage ist aber ja, ob Hunde Milchprodukte vertragen und verwerten können?




Warum JA zu Milchprodukten?

Ich habe mir bei diesem Thema erlaubt die Ausführung von Prof. Dr. Jürgen Zentek zu benutzen, da er dieses Thema umfassend, aber kurz behandelt.

Prof. Dr. Jürgen Zentek, Institut für Ernährung an der Veterinärmedizinischen Universität Wien, schrieb dazu folgendes:


"Kuhmilch ist nahezu optimal zusammengesetzt, aber nicht generell verträglich. Zu den Vorteilen der Milch zählt der hohe Anteil an hochwertigem Protein, Mengenelementen und Vitaminen. Die Schwäche liegen in den geringen Fettsäuren bei gleichzeitig größeren Mengen an kurz- und mittelkettigen Fettsäuren, die vom Hund weniger gut vertragen werden. Eingrenzend in der Fütterung ist vor allem aber auch der hohe Gehalt an Milchzucker (Laktose; rund 5 Gramm/100 Milliliter), denn dieser Zucker kann von vielen ausgewachsenen Hunden im Dünndarm nicht vollständig zerlegt werden, so dass es nach übermäßiger Aufnahme zu Fehlgärungen im Dickdarm kommt, begleitet von Durchfall oder weichem Kot. 


Trotz hoher Akzeptanz und Verdaulichkeit sollten ausgewachsene Hunde im Allgemeinen nicht mehr als 20 ml pro Kilo KM und Tag bekommen. Nur bei nachgewiesener Toleranz kann die Menge bis auf maximal das Doppelte gesteigert werden, ähnlich wie bei Welpen bis zum dritten bis vierten Lebensmonat.


Kondensmilch muss wegen des erhöhten Laktose- (10 g/100 g) und Fettgehaltes (7,5 g/100 ml) auf 10 ml pro Kilo KM und Tag beschränkt werden. Andererseits werden Dickmilch oder Quark wegen des geringeren Laktosegehalts in entsprechend höheren Mengen toleriert.


Die verschiedenen Käsearten brauchen aufgrund des niedrigen Laktosegehaltes in der Fütterung nicht limitiert zu werden. Magermilch ist ähnlich wie Vollmilch zu bewerten, allein der geringere Energiegehalt infolge des Fettentzuges und der Verlust an fettlöslichen Vitaminen sind zu berücksichtigen.


Milch und Milchprodukte lassen sich - unter Berücksichtigung der genannten Grenzen - vorteilhaft zur Verbesserung der Versorgung mit essentiellen Aminosäuren besonders bei wachsenden und trächtigen Hunden verwenden. Darüber hinaus können sie die Akzeptanz weniger schmackhafter Rationen oder des Trinkwassers nachhaltig verbessern.
Voll- oder Magermilchpulver können insbesondere in Milchaustauschern eingesetzt werden. Durch den Trocknungsprozess kann die Verdaulichkeit des Eiweißes beeinträchtigt sein, so dass - wenn möglich - frische Produkte vorzuziehen sind. Auch die Akzeptanz wird im Allgemeinen durch den Trocknungsvorgang nicht verbessert. Molkenpulver ist, da es 50 bis 70 Prozent Milchzucker enthält, allenfalls bei Welpen mit hoher Laktaseaktivität verwendbar.


Fazit
Buttermilch, Joghurt, Hüttenkäse und Quark eignen sich hervorragend für Hunde, vorausgesetzt der eigenen Hund verträgt den zwar niedrigen, aber dennoch vorhandenen Milchzuckergehalt. Alle anderen milchzuckerhaltigeren Produkte der Milch oder auch Milch selber sind meist weniger zu empfehlen, da sie Durchfall und weichen Stuhlgang verursachen können. 


Die erstgenannten Produkte werden meist sehr gerne gegessen und gehören bei der Fütterung bestimmter Gemüsesorten in jedem Fall als Calciumquelle dazu.


Milden Käse benutzen wir sehr gerne als Leckerchen, stärker gewürzter Käse fällt eher aus dem Speiseplan raus. "

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Fr

11

Sep

2015

Hunde und Schokolade??

Süße Versuchung oder Vergiftung??

Schokolade ich ja bei uns Menschen sehr beliebt und uns Frauen macht Schokolade glücklich.

Warum darfst Du diese aber nicht mit Deinem Hund teilen??


Die Kakaobohne enthält Theobromin. Dieser Stoff kann bei Hunden zu Vergiftungserscheinungen oder auch zu Herz-Kreislaufversagen führen.

Dies kommt natürlich immer auf die Dosis an. Bei empfindlichen Hunden kann schon eine Dosis von 90-250mg je Kilo Körpergewicht tödlich sein. Kleinere Mengen können schon zu Vergiftungserscheinungen wie Unruhe, Übelkeit, Krämpfen, Durchfall oder auch Fieber führen. Auch wiederholt kleinere Mengen Schokolade sind problematisch, da sich das Theobromin im Körper sehr langsam abbaut und es zur Anreicherung im Blut kommen kann.

Falls Deine Fellnase Schokolade erwischt hat, ab zum Tierarzt.

Für Menschen ist Theobromin übrigens ungefährlich.


Theobromingehalt lt.Wikipedia

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Do

03

Sep

2015

Einfache und günstige Beschäftigung mit großem Spaßfaktor!!

Hunde wollen sowohl körperlich als auch geistig beschäftigt werden. Das Erste ist über die tägliche  Gassitour möglich. Diese sollte sollte auch spannend und abwechslungsreich gestaltet werden. Da jede Rasse und auch jeder Hund anders ist, sieht die Sache mit der abwechselnden Beschäftigung auch bei jedem anders aus - Lima schwimmt z.B. super gerne😊. Es sollte eine ausgewogene Mischung aus Bewegung und Kopfarbeit in den Alltag einfließen. 
Hunde gehören zu den Makrosmatikern ( Großriechern ) und damit ist ihnen die Schnüffelarbeit in die Wiege gelegt worden. Wenn dann noch das Riechen etwas mit Futtersuche zu tun hat, dann ist fast jeder Hund zu begeistern.


Anleitung😃

Du benötigst ein großes Behältnis - z. B. Kunststoffkiste, Korb, Sandmuschel, alter Koffer. Dieses Behältnis füllst Du mit allem was vielleicht sowieso entsorgt werden müsste👍🏾 - Klo-und Küchenpapierrollen, zerknüllte Zeitungen oder Packpapier, Eierkartons, ausrangierte Socken oder andere Kleidungsstücke,  alte Handtücher, Bälle usw..
Zwischen diese ganzen Dinge wirfst Du Leckerlis/Trockenfutter oder wickelst sie/es in das Papier, in die Handtücher oder in die Eierkartons.
Diese Beschäftigung finden fast alle Hunde klasse. Falls Dein Hund etwas ängstlich sein sollte, nimm eine niedrige Kiste und leg die Leckerlies am Anfang auf die Füllung.

Achso, sollte vielleicht noch erwähnen, das es danach ein bisschen chaotisch bei Dir aussehen könnte😂🙈

Deine Tine


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Mo

24

Aug

2015

Eis für Deinen Hund selber machen!!

Du liebst im Sommer Eis? Warum? Wahrscheinlich weil es lecker schmeckt und bei der Hitze erfrischend ist. Warum bekommt Deine Fellnase keins? Ungesund?
Jaaa, Menscheneis aufgrund z.B. des Zucker.
Aber warum frierst Du ihm nichts "hundisches" ein?😃

Welche Geschmacksrichtung mag Dein Hund?

Leberwurst - Milchprodukte - Fleisch - Obst - Gemüse?

 

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Diabetikerwarnhunde=Lebensretter (Mi, 21 Okt 2015)
Diabetes und Diabetikerwarnhunde  Am Besten fange ich mal von vorne an. Was ist Diabetes? Diabetes mellitus oder Zuckerkrankheit teilt man seit 1997 in zwei Typen ein. Typ 1 ist absoluter Insulinmangel, d.h. der Körper zerstört die körpereigenen Zellen, die Insulin produzieren. Typ 2 ist relativer Insulinmangel, d.h. Insulin ist zwar vorhanden kann aber nicht richtig wirken. Schlecht eingestellte Diabetes führt zu erhöhtem oder zu niedrigem Zuckerspiegel. Das diabetische Koma ist die schwerste Stoffwechselerkrankung, diese ist lebensbedrohlich und führt zu einer Übersäuerung des Blutes. Dies kann man am Acetongeruch im Atem feststellen. Jetzt kommen wir zu den Hunden-diese können dies Entgleisung riechen und zwar schon bevor der Mensch diese selbst merken würde. Der Hund nimmt den veränderten Körper-und Mundgeruch, das leichte Muskelzittern und auch kleinste Verhaltenveränderungen wahr. Was ich unfassbar toll finde, ist die Tatsache, das der normale Blutzuckerwert eines gesunden Menschen bei 80-120mg/dz liegt, ein Diabetiker erst bei ca. 30mg/dz in der Nacht aufwacht, aber die Warnhunde den Menschen schon bei spätestens 70mg/dz wecken. Das sieht man wieder wie sensibel Hunde ihrer Umwelt gegenüber sind!! Wie reagieren Hunde Laut einer Studie der Queens University Belfast, an der 212 Hundebesitzer mit Typ1 Diabetes teilnahmen, reagieren selbst untrainierte Hunde auf die Über-oder Unterzuckerung. Viele der Hunde versuchten durch stupsen oder lecken ihre Besitzer aufmerksam zu machen. Andere fiepste, bellten oder heulten sogar wie ein Wolf. Auch vermehrtes Hecheln, Zittern oder sogar der Versuch Hilfe zu holen war bei den Hunden zu beobachten. An der Studie nahmen nur untrainierte Hunde Teil.  Wie sieht die Sache bei trainierten Hunden aus? Die Warnhunde müssen erstmal lernen was von ihnen verlangt wird. Man trainiert mit gewaschenen, getragenen und bei Unterzuckerung getragenen Kleidungstücken. Dann lernt der Hund z.B. Eine Flasche Cola und das Testgerät zu holen. Des Weiteren lernen die Warnhunde die Haustüre zu öffnen und Hilfe zu holen. Großen Respekt vor den Warnhunden und den Menschen die sie ausbilden. Die Warnhunde retten Leben und trotzdem wird die Ausbildung nicht von der Krankenkasse bezahlt. Es gibt auch Warnhunde für Epilepsie-darüber schreibe ich irgendwann auch noch. Deine Tine
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Christine Siebenhandl

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