Diabetikerwarnhunde=Lebensretter

Diabetes und Diabetikerwarnhunde

 Am Besten fange ich mal von vorne an. Was ist Diabetes? Diabetes mellitus oder Zuckerkrankheit teilt man seit 1997 in zwei Typen ein. Typ 1 ist absoluter Insulinmangel, d.h. der Körper zerstört die körpereigenen Zellen, die Insulin produzieren. Typ 2 ist relativer Insulinmangel, d.h. Insulin ist zwar vorhanden kann aber nicht richtig wirken. Schlecht eingestellte Diabetes führt zu erhöhtem oder zu niedrigem Zuckerspiegel. Das diabetische Koma ist die schwerste Stoffwechselerkrankung, diese ist lebensbedrohlich und führt zu einer Übersäuerung des Blutes. Dies kann man am Acetongeruch im Atem feststellen. Jetzt kommen wir zu den Hunden-diese können dies Entgleisung riechen und zwar schon bevor der Mensch diese selbst merken würde. Der Hund nimmt den veränderten Körper-und Mundgeruch, das leichte Muskelzittern und auch kleinste Verhaltenveränderungen wahr.
Was ich unfassbar toll finde, ist die Tatsache, das der normale Blutzuckerwert eines gesunden Menschen bei 80-120mg/dz liegt, ein Diabetiker erst bei ca. 30mg/dz in der Nacht aufwacht, aber die Warnhunde den Menschen schon bei spätestens 70mg/dz wecken. Das sieht man wieder wie sensibel Hunde ihrer Umwelt gegenüber sind!!

Wie reagieren Hunde


Laut einer Studie der Queens University Belfast, an der 212 Hundebesitzer mit Typ1 Diabetes teilnahmen, reagieren selbst untrainierte Hunde auf die Über-oder Unterzuckerung. Viele der Hunde versuchten durch stupsen oder lecken ihre Besitzer aufmerksam zu machen. Andere fiepste, bellten oder heulten sogar wie ein Wolf. Auch vermehrtes Hecheln, Zittern oder sogar der Versuch Hilfe zu holen war bei den Hunden zu beobachten. An der Studie nahmen nur untrainierte Hunde Teil. 
Wie sieht die Sache bei trainierten Hunden aus?
Die Warnhunde müssen erstmal lernen was von ihnen verlangt wird. Man trainiert mit gewaschenen, getragenen und bei Unterzuckerung getragenen Kleidungstücken. Dann lernt der Hund z.B. Eine Flasche Cola und das Testgerät zu holen. Des Weiteren lernen die Warnhunde die Haustüre zu öffnen und Hilfe zu holen.

Großen Respekt vor den Warnhunden und den Menschen die sie ausbilden. Die Warnhunde retten Leben und trotzdem wird die Ausbildung nicht von der Krankenkasse bezahlt.

Es gibt auch Warnhunde für Epilepsie-darüber schreibe ich irgendwann auch noch.

Deine Tine




Christine Siebenhandl

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